1974 Audi C1 100 LS Sofort Verfügbar für 9.999, – $ (CA. 8.785, – €)

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Audi 100 C1

Spezifikationen:

This 1974 Audi C1 100 LS is a German import running on a water-cooled 4-cylinder inline engine with a 4-speed manual transmission, front-wheel drive.

This car was bought in 2009 in East Germany and brought to the US in 2012. It was then garaged for the last three years.

The engine runs good and the car is ready for daily driving. Among the parts replaced or rebuilt are:

  • Electric fuel pump
  • Battery
  • Master cylinder
  • Spark plugs
  • Thermostat
  • Carburetor, cleaned
  • Windows, tinted
  • Dashboard
  • Window cranks
  • Door pins
  • Rim caps
  • Pyle stereo with Pyle speakers

Almost everything in this sedan is original and in very good condition considering its 41 years of age. The paint is original in Banana Yellow. it also has the original ATS 6X13 rims with Yokohama tires plus spare tire.

Weitere Informationen aus Wikipedia:

Der Audi 100 C1 ist ein Pkw der Auto Union GmbH (ab 1969: Audi NSU Auto Union AG). Das Fahrzeug mit längs eingebautem Vierzylinder-Reihenmotor und Frontantrieb wurde ab März 1968 als viertürige Limousine angeboten, die zweitürige Version folgte im Oktober 1969.Die Fertigung des im September 1969 vorgestellten Audi 100 Coupé S begann im Juli 1970.

Nach ca. 880.000 produzierten Wagen kam im Sommer 1976 der Nachfolger Audi 100 C2.

Modellgeschichte

Die Entstehungsgeschichte dieses Autos gilt als legendär. Im Wesentlichen dachten die Verantwortlichen bei Volkswagen in Wolfsburg, mit der Mitte der 1960er Jahre vom Konkurs bedrohten Daimler-Benz-Tochter Auto Union ein weiteres Montagewerk in Ingolstadt für den sich immer noch bestens verkaufenden VW Käfer erworben zu haben. Dort freie Kapazitäten wurden mit der Montage des VW Käfer ausgefüllt. So hatte VW-Chef Heinrich Nordhoff verfügt, dass in Ingolstadt keine neuen Modelle mehr entwickelt werden sollten. Der sich schlecht verkaufende DKW F102 wurde überarbeitet und mit einem Viertaktmotor ausgerüstet. Mit diesem als „Audi F103“ bezeichneten Wagen entstand die Auto-Union-Marke Audi neu.

Der bis 1963 bei Daimler-Benz tätige Ludwig Kraus glaubte indes nicht an die Zukunft des VW Käfer und entwickelte bei der Auto Union ohne Wissen des VW-Vorstands und größtenteils nach Feierabend ein neues Modell unter dem Namen Audi 100. Erst das fertige Auto wurde Nordhoff schließlich präsentiert. Beim Audi 100 wurde erstmals in der Entstehung eines Serienfahrzeuges eine computerberechnete Karosserie (Finite Elemente) entwickelt.

Geplant war, eine einmalige Auflage von 100.000 Fahrzeugen zu produzieren, doch die Nachfrage war so groß, dass bis Juli 1976 vom ersten Audi 100 827.474 Fahrzeuge hergestellt wurden.

Die heimliche Entwicklung dieses Modells, ein in der westdeutschen Automobilgeschichte ungewöhnlicher Vorgang, war letztlich der Grund, dass Audi als eigenständige Marke überhaupt erhalten blieb. Audis technisches Know-how (insbesondere nach der Fusion mit NSU im Jahr 1969) rettete Anfang der 1970er-Jahre die mit Absatzproblemen kämpfende Volkswagenwerk AG. Diese hatte sich mit der Heckmotor-Monokultur des Käfers und dessen Derivaten bis zum VW 411 technisch ins Abseits manövriert und war nur durch Rückgriff auf Entwicklungen der Konzerntochter Audi NSU (VW K 70 – 1970 bzw. Audi 80 – 1972) in der Lage, ihr Angebot in kurzer Zeit auf moderne Modelle mit wassergekühlten Frontmotoren und Frontantrieb umzustellen.

Alle Wagen waren mit Vierzylindermotoren von 1,6 l bis 1,9 l Hubraum versehen. Mit Ausnahme des erst ab 1974 als Basismotorisierung angebotenen 1600er OHC-Motors aus dem 1972 präsentierten neuen Audi 80 basierten alle Motoren auf dem ehemals von Mercedes übernommenen „Mitteldruckmotor“ des Audi F103, einer konventionellen Konstruktion mit seitlicher Nockenwelle und Stoßstangen, die zwar zuverlässig und sparsam, aber auch rau lief.

1971 wurde die Produktion des Audi 100 nach Neckarsulm in das ehemalige NSU-Werk verlegt. Noch vor dem im März 1980 in der Serie eingeführten Allradantrieb „quattro“ experimentierte Audi NSU in Prototypen des Audi 100 mit einer Allradlenkung. Diese Entwicklung wurde jedoch verworfen und erst Ende der 1980er-Jahre bei Mazda zur Serienreife entwickelt. Im Gegensatz zum Allradantrieb konnte sich die Allradlenkung nur im Nutzfahrzeugsektor etablieren.

Modellpflege

Im Sommer 1973 (Modelljahr 1974) wurde die Fahrwerkskonstruktion der des neuen Audi 80 angeglichen. An der Vorderachse wichen die drehstabgefederten doppelten Querlenker einer McPherson-Konstruktion, die Bremsscheiben wanderten vom Getriebe an die Radnaben und gleichzeitig wurde ein negativer Lenkrollradius eingeführt. Die Hinterachse blieb eine Torsionskurbelkonstruktion, jedoch wurde die Drehstabfederung durch konventionelle Federbeine ersetzt. Diese Modellvariante ist an einer kantiger gestalteten Front erkennbar. Alle Modelle erhielten serienmäßig eine Wisch-Intervallschaltung und Sicherheitsgurte (bei GL und Coupé S Automatikgurte mit Kopfstützen). Im Motorraum wurde ein Zentralstecker für das Mitte 1971 eingeführte VAG-Diagnosesystem eingebaut (die Computerdiagnose entfiel Mitte 1977 bei allen VW/Audi-Modellen wieder).

Mitte 1974 erhielten die Fahrzeuge modifizierte Stoßstangen mit schwarzen Kunststoffkappen an den Seiten. Gleichzeitig wurden die Scheibenbremsen vom Getriebe weg nach außen zu den Rädern verlegt und wegen des vom Audi 80 übernommenen negativen Lenkrollradius mussten die Felgen eine bauchigere Form erhalten – bedingt durch den Platzbedarf der nun notwendigen Schwimmsattel-Scheibenbremsen.

Listenpreise ab Werk incl. 11 % Mehrwertsteuer im November 1973 (zweitürige Wagen):

  • Audi 100 (85 PS) 11.050 DM (nach heutiger Kaufkraft: 16.800 Euro)
  • Audi 100 LS (100 PS) 11.735 DM (17.900 Euro)
  • Audi 100 GL (112 PS) 12.700 DM (19.400 Euro)
  • Audi 100 Coupé S (112 PS) 15.090 DM (23.000 Euro)

Aufpreis bei viertüriger Limousine: 375 DM (600 Euro)

Heutiger Bestand

Durch die Verwendung von minderwertigem Recycling-Blech stellten sich die ab Mitte der 1970er-Jahre gefertigten Produkte des Volkswagen-Konzerns später als sehr rostanfällig heraus. Dies war bedingt durch einen relativ hohen Kupferanteil im Karosserieblech, der zu interkristalliner Korrosion führte.

Am 1. Juli 1991 waren beim Kraftfahrt-Bundesamt noch 8216 Limousinen der ersten Baureihe des Audi 100 gemeldet.

Modellvarianten

  • Audi 100 (1760 cm³, 80, später 85 PS, ein Fallstromvergaser)
  • Audi 100 S (1760 cm³, 90 PS, ein Fallstrom-Registervergaser)
  • Audi 100 L (ab Oktober 1974; 1577 cm³,85 PS, ein Fallstrom-Registervergaser Solex 32/35 DIDTA)
  • Audi 100 LS (1760 cm³, 85 PS mit einem Fallstromvergaser Solex 35 PDSIT-5, 100 PS mit einem Fallstrom-Registervergaser Solex 32/35 TDID; ab Januar 1976: 1577 cm³, 85 PS, ein Fallstrom-Registervergaser Zenith 2 B 2)
  • Audi 100 GL (ab August 1971; 1871 cm³, 112 PS, ein Fallstrom-Registervergaser Solex 32/35 TDID, Doppelscheinwerfer)
  • Audi 100 Coupé S (1871 cm³, 115 PS mit zwei Fallstrom-Registervergasern Solex 32/35 TDID, ab Herbst 1971 mit 112 PS und einem Vergaser Solex 32/35 TDID)

Sonderkarosserien

  • Audi 100 LS Cabriolet (Karmann/Osnabrück)
  • Audi 100 LS Cabriolet (Karl Deutsch/Köln)
  • Audi 100 Convertible (Crayford Engineering)
  • Audi 100 LS Estate Kombi (Crayford Engineering)

 

 

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